Index
- Diagnose der Lyme-Borreliose: Wie wird sie gestellt?
- Wie wird die Lyme-Borreliose übertragen?
- Symptome und Stadien der Krankheit
- Wie wird Borreliose diagnostiziert?
- Biologische Untersuchungen
- Serologie
- ELISA und Western-Blot-Test
Diagnose der Lyme-Borreliose: Wie wird sie gestellt?
Die Lyme-Borreliose ist zwar weltweit nicht allzu weit verbreitet, aber eine Krankheit, die in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Sie hat die Besonderheit, dass sie sich sehr langsam entwickelt. So kann sie sich über viele Jahre hinweg entwickeln. Wenn sie jedoch nicht rechtzeitig erkannt wird und keine Behandlung erfolgt, führt sie sehr häufig zu schwerwiegenden Komplikationen. Um ihr Fortschreiten zu verlangsamen, die Symptome zu lindern und die Borreliose richtig zu behandeln, ist es wichtig, sie so früh wie möglich zu diagnostizieren. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie die Borreliose diagnostiziert wird.
Wie wird die Lyme-Borreliose übertragen?
Die Borreliose oder Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit. Als solches ist sie bakteriellen Ursprungs. Das für diese Krankheit verantwortliche Bakterium wird "Borrelia" genannt. Dieses pathogene Bakterium infiziert hauptsächlich Zecken, und es sind die Zecken, die es durch ihre Stiche auf den Menschen übertragen. Es ist zu beachten, dass die fraglichen Zecken in bewaldeten und feuchten Gebieten vorkommen. So sind einige Menschen anfälliger für Borreliose als andere. Dies ist der Fall für Jäger, Wanderer, Förster, Wanderer oder Botaniker, die in den Wald gehen.
Auf jeden Fall sollten Sie wissen, dass nicht alle Zecken mit Borrelien infiziert sind. Auch übertragen nicht alle infizierten Zeckenstiche die Krankheit auf den Menschen. Tatsächlich muss die fragliche Zecke stundenlang auf der Haut bleiben, bevor die Bakterien freigesetzt werden und das Blut der Person infizieren können. Es besteht also kein Grund zur Panik, wenn man von einer Zecke gestochen wird. Sie müssen lediglich die Zecke so schnell wie möglich entfernen. Zögern Sie gegebenenfalls nicht, Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Hilfe dabei zu bitten.
Symptome und Stadien der Krankheit
Da die Borreliose über Monate oder sogar Jahre fortschreitet, verändern sich ihre Symptome mit der Zeit. Tatsächlich unterscheiden sich die Symptome von einem Stadium der Erkrankung zum anderen. Die häufigsten Symptome sind jedoch ein als « Erythema migrans » bekannter Hautausschlag, Gelenkschmerzen und -steifheit, Schmerzen, Kopfschmerzen und unregelmäßiger Herzschlag. Es können auch andere Symptome auftreten, aber das hängt vom einzelnen Patienten ab.
Die Stadien der Lyme-Borreliose sind wie folgt:
- Das erste Stadium: Dieses Stadium der Krankheit entwickelt sich in den ersten vier Wochen nach dem infizierten Zeckenstich. 3 Tage nach dem Biss erscheinen runde rote Flecken auf dem gestochenen Hautareal. Diese Flecken sind schmerzlos und nehmen eine Kreisform an, die um den Stich zentriert ist. In einigen Fällen liegt der Stich an schwer zugänglichen Stellen und der Patient ist sich dieser Stellen nicht bewusst. Nach einer Woche verschwindet diese Hautläsion.
- Die zweite Phase: Diese Phase findet einige Wochen oder Monate nach der ersten Phase statt. Wenn der Patient keine Antibiotika-Behandlung erhalten hat, können rheumatologische und neurologische Symptome auftreten (Gelenksteifheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwächegefühl in der Gesichtsmuskulatur...).
- Das dritte Stadium: Dies ist die letzte Phase der Lyme-Borreliose. Sie entspricht einer Verschlimmerung aller Symptome, die in der zweiten Phase empfunden werden. Diese dritte Phase kann jahrelang andauern und die betreffenden Symptome können chronisch werden, wenn keine Behandlung durchgeführt wird. Tatsächlich können in diesem Stadium auch andere Störungen auftreten. Zum Beispiel lymphozytäre Meningitis, Seh- und Konzentrationsstörungen, und einige Kranke sind sogar anfällig für Gedächtnisverlust und Depressionen. Die Behandlung der Borreliose in dieser Phase ist recht kritisch.
Wie wird Borreliose diagnostiziert?
Wenn der Patient die roten Flecken nicht bemerkt, die für die Borreliose im Frühstadium sehr charakteristisch sind, kann die Diagnose problematisch sein. Das liegt daran, dass die verschiedenen anderen Symptome dieser Krankheit Ärzte in die Irre führen können, weil sie nicht spezifisch für diese Krankheit sind. Es gibt jedoch Tests, die bei der Diagnose der Borreliose helfen können.
Biologische Untersuchungen
Diese Art der Untersuchung kann zur Diagnose dieser Erkrankung verwendet werden. Biologische Tests sind jedoch nicht 100% zuverlässig.
Serologie
Der Zweck dieser Art von Test ist es, das Vorhandensein von Antikörpern zur Bekämpfung von Borrelien festzustellen. Der Nachteil dieses Tests ist, dass die fraglichen Antikörper nicht innerhalb von 6 Wochen nach der Infektion nachweisbar sind.
ELISA und Western-Blot-Test
Der erste Test besteht aus einer Suche nach Antikörpern, während der zweite die Art der gefundenen Antikörper untersucht. Diese Tests eignen sich auch zur Bestimmung falsch negativer Ergebnisse während der Serologie.
Wie Sie sehen, kann die Diagnose einer Borreliose schwierig sein. Aber um Ihrem Arzt am besten zu helfen, sollten Sie ihm so viele Informationen wie möglich geben.

