Index
- Behandlungen der Alzheimer-Krankheit: Die verfügbaren Optionen.
- Alzheimer-Krankheit: Definition
- Die Hauptsymptome und -manifestationen der Krankheit
- Kognitive Störungen
- Stimmung und Emotion
- Verhaltensauffälligkeiten
- Behandlungen der Alzheimer-Krankheit
- Medikamentöse Behandlungen
- Nicht-medikamentöse Therapien
Behandlungen der Alzheimer-Krankheit: Die verfügbaren Optionen.
Die Alzheimer-Krankheit betrifft 900.000 Menschen in Frankreich. Und davon sind zwei von drei Betroffenen Frauen. Diese Krankheit ist progressiv, und je nach Fall kann diese Entwicklung mehrere Jahre dauern. Die Alzheimer-Krankheit hat einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten, insbesondere auf seine Autonomie und Unabhängigkeit. Leider gibt es keine vollständige Heilung für diese Krankheit. In jedem Fall gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für die Alzheimer-Krankheit, um das Leiden der Patienten zu lindern.
Alzheimer-Krankheit: Definition
Die Alzheimer-Krankheit ist in erster Linie eine sehr komplexe neurodegenerative Krankheit. Sie verursacht Störungen in den Verbindungen zwischen den Neuronen. Es liegt also ein neuronaler Verlust vor, der im Wesentlichen den Hippocampus betrifft. Der Hippocampus ist der Sitz der Erinnerung. Aus diesem Grund wird die Alzheimer-Krankheit auch als Gedächtniskrankheit bezeichnet. Diese Krankheit trifft häufig ältere Menschen, kann aber in einigen Fällen auch früher auftreten.
Die Hauptsymptome und -manifestationen der Krankheit
Patienten, die an Alzheimer leiden, sind einer Gedächtnisstörung ausgesetzt, die sich im Laufe der Zeit entwickelt und sich zunehmend auf ihr tägliches Leben auswirkt. Aber diese Schwierigkeiten treten nicht über Nacht auf. Tatsächlich kann es Jahre dauern, bis die Krankheit fortschreitet, was die Diagnose oft verzögert. Und neben dem Gedächtnisverlust manifestiert sie sich auch durch eine Vielzahl anderer Symptome.
Kognitive Störungen
Es ist zu beachten, dass die Intensität der durch die Alzheimer-Krankheit verursachten kognitiven Beeinträchtigung je nach Thema variiert. Ihr bekanntestes Symptom ist der Gedächtnisverlust. Gleichzeitig hat der Patient aber auch Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken. Deshalb wird er oder sie dazu neigen, Fragen zu wiederholen und sich nicht an die Person zu erinnern, die er oder sie gerade getroffen hat. Ebenso wird der Patient Schwierigkeiten haben, sich zu erinnern, wo er diesen oder jenen Gegenstand aufbewahrt hat. Desorientierung ist auch ein Symptom für kognitive Probleme, die den Patienten betreffen. Sie können beispielsweise stundenlang in ihrer Nachbarschaft umherwandern, ohne sich zu erinnern, wo sie wohnen. Darüber hinaus geht diese Art von Störung häufig mit der Schwierigkeit des Patienten einher, seinen Aufenthaltsort rechtzeitig zu finden. Sie können Gedächtnisstützen verwenden, um sich an Dinge zu erinnern, die um sie herum geschehen.
Zu den kognitiven Problemen im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit gehören neben dem Gedächtnisverlust auch Probleme mit der Sprache und dem abstrakten Denken. Es gibt einen teilweisen oder vollständigen Verlust der Kommunikationsfähigkeit. Außerdem wird der Patient Schwierigkeiten haben, bestimmte Gegenstände oder Gesichter zu identifizieren, selbst die von geliebten Menschen.
Stimmung und Emotion
Zu dieser Kategorie von Symptomen gehören Apathie, Reizbarkeit, Angst, Depression und Euphorie. Kurz gesagt, die Stimmung des Patienten kann sich in wenigen Augenblicken von Lachen in Tränen oder Wut verwandeln.
Verhaltensauffälligkeiten
Zu dieser Kategorie gehören Erregung, Aggression, Wandern, Schlafstörungen, Appetitstörungen und Enthemmung. Manchmal kann der Alzheimer-Patient auch Halluzinationen haben. Dies verzerrt ihre Wahrnehmung der Realität. Diese Halluzinationen können auditiv, visuell oder sensorisch sein.
Behandlungen der Alzheimer-Krankheit
Obwohl noch kein Patient von der Alzheimer-Krankheit vollständig geheilt wurde, gibt es verschiedene Arten von Behandlungen, die die Symptome der Krankheit lindern können. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Fortschreiten der Krankheit gestoppt ist. Auf jeden Fall schreitet die Forschung in diesem Bereich ständig voran.
Medikamentöse Behandlungen
Gegenwärtig sind vier Medikamente zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit auf dem Markt. Wie bereits erwähnt, können diese Medikamente das Fortschreiten der Krankheit nicht beeinflussen. Es handelt sich um Donepezil, Galantamin, Rivastigmin und Memantin. Memantin schützt die Rezeptoren vor Neurotoxizität und verhindert die Zerstörung des Neurons. Die ersten drei Medikamente sind Acetylcholinesterasehemmer. Acetylcholinesterase ist ein Enzym, das den Neurotransmitter zerstört. Die ersten drei Medikamente verhindern nicht nur den Abbau der Neurotransmitter, sondern erhöhen auch die Menge der Neurotransmitter an der Synapse.
Obwohl diese vier Medikamente nachweislich auf die Alzheimer-Symptome, insbesondere auf die Kurzzeitkognition, wirken, können sie einige unerwünschte Wirkungen haben. Beispielsweise können Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Herz-Kreislauf-Probleme eine Unterbrechung der Behandlung erfordern.
Nicht-medikamentöse Therapien
Neben der medikamentösen Behandlung können auch andere Therapien zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit eingesetzt werden. Diese Therapien sind notwendig und voll wirksam, um die Lebensbedingungen der Patienten zu verbessern. Dazu gehören Physiotherapie, Sprachtherapie, Osteopathie, Psychomotoriktherapie und psychologische Betreuung. Diese Therapien zielen darauf ab, dem Patienten zu helfen, seine motorischen und kognitiven Fähigkeiten zu stimulieren. Sie tragen auch dazu bei, Stress, Stimmungsschwankungen und Angstzustände des Patienten zu lindern und abzubauen.
Unabhängig von der ärztlich verordneten Behandlung einer an Alzheimer erkrankten Person werden die Menschen im Umfeld des Patienten immer eine wichtige Rolle spielen.


