Index
- Wie entwickelt sich die tertiäre Phase der Lyme-Borreliose?
- Die Hauptmanifestationen der Lyme-Borreliose
- Dauer jeder Phase der Borreliose
- Symptome der tertiären Phase der Lyme-Borreliose
- Welche Behandlung für das Spätstadium der Krankheit?
Wie entwickelt sich die tertiäre Phase der Lyme-Borreliose?
Die Lyme-Krankheit ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium namens Borrelia burgdorferi verursacht wird. Sie ist auch als Lyme-Borreliose bekannt. Dieses Bakterium wird durch den Stich einer Zecke, die sich damit infiziert hat, auf den Menschen übertragen. Manchmal ist diese Krankheit sehr schwer zu diagnostizieren, und der Patient wandert von Arzt zu Arzt, um herauszufinden, was wirklich mit ihm oder ihr geschieht. Zudem dauert die Entwicklung der Krankheit sehr lange und weist je nach Krankheitsstadium des Patienten eine Vielzahl von Symptomen auf. Tatsächlich entwickelt sich die Lyme-Borreliose in drei Hauptphasen. In diesem Artikel werden wir uns auf die Hauptsymptome der letzten Phase konzentrieren.
Die Hauptmanifestationen der Lyme-Borreliose
Wie im vorigen Absatz erwähnt, entwickelt sich diese Krankheit in drei Phasen. Doch bevor man sich mit der tertiären Phase der Lyme-Borreliose befasst, ist es wichtig, die Hauptsymptome zu beleuchten, die sie charakterisieren. Tatsächlich können nach dem Zeckenstich in den folgenden Wochen, Monaten und Jahren die folgenden wenigen Anzeichen auftreten.
- Ein Hautausschlag auf der Haut wird als wanderndes Erythem (Erythema migrans) bezeichnet. Es konzentriert sich um den Zeckenstich herum. Dieser Ausschlag bedeutet, dass sich die für die Krankheit verantwortlichen Bakterien im Blutkreislauf ausbreiten.
- Schüttelfrost
- Fieber
- Schwere Müdigkeit, die anhält
- Kopfschmerzen
- Schmerzen in Muskeln und Gelenken.
- Neurologische Schäden wie Meningitis oder Gesichtslähmung
- Schwäche in den Gliedmaßen
- Taubheit
Diese Anzeichen hängen davon ab, ob der Patient eine Behandlung erhalten hat oder nicht. Darüber hinaus können auch andere, seltenere Symptome auftreten. Zum Beispiel können Menschen mit Lyme-Borreliose folgende Symptome haben:
- Herzprobleme wie unregelmäßiger Herzschlag
- Hepatitis
- Entzündung in den Augen
- Allgemeine Schwäche/{xtypo_list}
Dauer jeder Phase der Borreliose
Um besser zu verstehen, wann die Symptome der Spätphase der Lyme-Borreliose auftreten, muss jede Phase der Krankheit charakterisiert werden. Somit tritt Phase 1 innerhalb von 3 Tagen bis 1 Monat nach dem Zeckenstich ein. Phase 2 tritt einige Monate nach dem Zeckenstich ein, wenn der Patient nicht behandelt wurde. Die Tertiärphase kann noch Jahre nach dem Zeckenstich andauern. Die Folgen dieser letzten Phase können schwerwiegend sein und die Behandlung kann sich schwierig gestalten.
Symptome der tertiären Phase der Lyme-Borreliose
Die Spätmanifestationen der Lyme-Borreliose sind vielfältig. Es kann sich um dermatologische, neurologische oder rheumatologische Erkrankungen handeln.{xtypo_list}
- Neurologische Symptome – es handelt sich in der Hauptsache um die so genannte "späte Neuroborreliose". Die neurologischen Erkrankungen, die den Patienten betreffen, manifestieren sich durch eine späte Enzephalomyelitis. Es handelt sich um eine Entzündung, die das Rückenmark und das Gehirn betrifft. Es können auch mehrere sensorische Nerven betroffen sein. Diese neurologischen Störungen können zu lymphozytärer Meningitis und peripherer Gesichtslähmung führen.
- Dermatologische Symptome - die dermatologischen Störungen, die in der Endphase der Lyme-Borreliose auftreten, sind im Wesentlichen die chronische atrophische Akrodermitis. Dies äußert sich durch kleine bläuliche Läsionen auf der Haut. Sie finden sich häufig an den Gliedmaßen und Gelenken. Diese Hautschädigung kann zu einer Verdünnung der Haut führen. Infolgedessen kann der Patient eine Haut haben, die allmählich transparent wird.
- Rheumatologische Symptome - dies sind vor allem starke Gelenksteifheit in den Ellenbogen, Knöcheln und Knien. Mit Fortschreiten der Erkrankung nehmen diese Steifigkeiten zu.
Abgesehen von diesen verschiedenen Anzeichen kann der Patient in diesem Stadium der Erkrankung auch Kopfschmerzen, Depressionen und Gedächtnisprobleme haben.
Welche Behandlung für das Spätstadium der Krankheit?
Die Borreliose ist in der Frühphase am einfachsten zu behandeln. Wie Sie sehen können, kann die Behandlung des Spätstadiums der Lyme-Borreliose kritisch sein. Vor allem, wenn die Diagnose erst sehr spät bei der Erkrankung gestellt wurde. In jedem Fall gibt es Behandlungsmöglichkeiten, aber es kann einige Zeit dauern, bis sie erfolgreich sind.
Finden Sie heraus, wie ein Patient in der tertiären Phase dieser Infektionskrankheit behandelt wird. Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Land seine eigenen Empfehlungen für die Behandlung in dieser Phase hat.
- In Frankreich wird eine angemessene Behandlung zur Linderung aller Symptome durchgeführt. Anschließend wird eine ätiologische Beurteilung durchgeführt, um alle infektiösen, nichtinfektiösen und entzündlichen Krankheiten auszuschließen. Schließlich wird eine antibiotische Behandlung für 28 Tage angeboten.
- In den Vereinigten Staaten dauert die Antibiotikatherapie mehrere Monate. Falls erforderlich, kann es mit Antimykotika oder Antiparasitika kombiniert werden. Dadurch ist es möglich, mögliche Koinfektionen zu behandeln. Hydroxycholoroquin wird z.B. für chronische Formen der Erkrankung angeboten.
Das Spätstadium der Lyme-Borreliose kann auf diese Weise behandelt werden. Die Behandlung kann jedoch je nach Land unterschiedlich sein. Es ist jedoch immer am besten, die Infektion frühzeitig zu diagnostizieren.

