Index
- Kann man körperliche Aktivität und Parkinson-Krankheit kombinieren?
- Die Folgen der verminderten körperlichen Aktivität
- Die wohltuende Wirkung von körperlichem Training
- Welchen Platz sollte körperliche Aktivität bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit einnehmen?
- Gibt es eine bevorzugte Art von Aktivität?
- Grundsätze des Trainings
- Die Rolle des Patienten
- Mann sollte ein regelmäßiger Sportler sein
Kann man körperliche Aktivität und Parkinson-Krankheit kombinieren?
Die tägliche körperliche Aktivität ist bei der Parkinson-Krankheit um etwa 30% reduziert. Diese Reduktion beginnt mehrere Jahre vor der Diagnose. Je älter man wird, desto wichtiger wird es. Aber auch bei schwerer Krankheit, Müdigkeit, Apathie oder Depression. Diese Krankheit ist bei Männern stärker ausgeprägt. Aber ist es dann notwendig, körperliche Aktivität und die Parkinson-Krankheit zu kombinieren? Das werden wir in diesem Artikel sehen.
Die Folgen der verminderten körperlichen Aktivität
Körperliche Inaktivität und Bewegungsmangel bei der Parkinson-Krankheit sind mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und einer erhöhten Mortalität verbunden. Tatsächlich gilt dasselbe für die Allgemeinbevölkerung. Sie sind auch dem Risiko von Verstopfung, Diabetes, Osteoporose, Schlaflosigkeit, Depressionen und kognitiven Beeinträchtigungen ausgesetzt. Es wird daher empfohlen, körperliche Aktivität und Parkinson-Krankheit nicht zu trennen.
Die wohltuende Wirkung von körperlichem Training
Auf der Grundlage von Tierversuchen hat sich gezeigt, dass körperliche Aktivität die Energieproduktion der Mitochondrien erhöht. Es reduziert auch Entzündungsphänomene, die zum Zelltod führen können. Körperliches Training regt auch die antioxidative Abwehr unseres Körpers an. Darüber hinaus erhöht es auch die Produktion von Synapsen zwischen Neuronen. Auf der anderen Seite kann hochintensives aerobes Training die Produktion neuronaler Wachstumsfaktoren fördern. Körperliche Aktivität hätte dann eine neuroprotektive Wirkung, die allerdings noch nachgewiesen werden muss. Durch die Kombination von körperlicher Aktivität und der Parkinson-Krankheit kann das Sturzrisiko verringert und die kognitive und motorische Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität verbessert werden. Außerdem kann das Sterberisiko im Zusammenhang mit der Krankheit begrenzt werden.
Welchen Platz sollte körperliche Aktivität bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit einnehmen?
Die Teilnahme an einem Übungsprogramm und tägliche körperliche Aktivität können die körperlichen Fähigkeiten verbessern. Darüber hinaus legt die Forschung nahe, dass sie dazu beiträgt, die Wirksamkeit der Behandlung zu verbessern und das Funktionieren des versagenden dopaminergen Systems zu optimieren. Die Kombination von körperlicher Aktivität und Parkinson-Krankheit hat daher ein großes Potenzial für die Behandlung der Krankheit. Dies ist ebenso wichtig wie Rehabilitation, chirurgische und medikamentöse Behandlungen.
Gibt es eine bevorzugte Art von Aktivität?
Das Wichtigste ist, dass die Rehabilitation und die Art der Aktivität an die Person und das Stadium der Krankheit angepasst sind. Allein in Frankreich haben mehr als die Hälfte der Patienten eine Rehabilitationsbehandlung, die sich auf die Umerziehung der Körperhaltung, des Gleichgewichts, des Transfers, des Gehens und der unteren Gliedmaßen konzentriert. Körperliche Übungen zielen darauf ab, die Beweglichkeit, den Bewegungsumfang der Gelenke, die Flexibilität, die Erhaltung des Herz-Kreislauf-Systems, das Gleichgewicht und die Sturzprävention zu verbessern. Regelmäßige körperliche Aktivität (mindestens 3 Mal pro Woche eine Stunde) wird empfohlen.
Grundsätze des Trainings
Die Aktivitäten sehen vor, Widerstandsarbeit mit wiederholten Kontraktionen zu kombinieren. Dadurch wird die Muskelkraft in den unteren Gliedmaßen signifikant erhöht. Aerobe Übungen hoher Intensität (Laufen, Radfahren, Gehen,...) verbessern das Gleichgewicht, das Gehen, die Lebensqualität und die kognitiven Funktionen. Was die globalen Dehnübungen betrifft, so helfen sie, die schädlichen Auswirkungen der Steifigkeit zu bekämpfen. Die Rehabilitation wird mit Hilfe eines Physiotherapeuten durchgeführt. Aber auch in Zusammenarbeit mit den Spezialisten für angepasste körperliche Aktivitäten und dem behandelnden Neurologen.
Die Rolle des Patienten
Die Einbeziehung des Patienten in die eigene Pflege und eine frühzeitige Schulung in der Selbstrehabilitation tragen dazu bei, die psychischen und funktionellen Folgen der Erkrankung zu begrenzen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Einbeziehung des Patienten in Gruppenpraktiken im Zusammenhang mit regelmäßigen körperlichen Aktivitäten das Gehen verbessert. Vor allem Tanz oder Tai Chi. Dies hilft auch, das Sturzrisiko mittelfristig zu verringern. Durch die Aufrechterhaltung einer freundschaftlichen und sozialen Bindung können sich diese Aktivitäten positiv auf die Lebensqualität des Patienten auswirken. Heute muss ihr langfristiger Nutzen erst noch durch kontrollierte klinische Studien und eine strenge Methodik nachgewiesen werden. Körperliche Aktivität trägt wesentlich zur Synthese von Dopamin bei und verlangsamt die Auswirkungen der Krankheit.
Mann sollte ein regelmäßiger Sportler sein
Die Parkinson-Krankheit führt dazu, dass Nervenzellen, die Dopamin produzieren, allmählich verschwinden. Ohne sie sind die Bewegungen schwieriger auszuführen und die Muskeln werden steif. Eine in der New York Times veröffentlichte Studie erklärte, wie körperliche Aktivität das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt, weshalb es wichtig ist, körperliche Aktivität und Parkinson-Krankheit miteinander zu kombinieren. Dies ist besonders wichtig, wenn die Krankheit neu diagnostiziert wird. Allerdings muss man vorsichtig sein, denn um Ergebnisse zu sehen, muss man regelmäßig intensiven Sport treiben. Zum Beispiel: aktives Gehen auf einem Laufband für 30 Minuten und 4 mal pro Woche. Auf der anderen Seite empfehlen Ärzte auch Radfahren, Schwimmen und Tai Chi. Diese Aktivitäten helfen, die Muskeln zu dehnen.