Index
- Die Komplikationen der Parkinson-Krankheit kennen, um mit ihnen umzugehen.
- Komplikationen der Parkinson-Krankheit im fortgeschrittenen Stadium
- Weitere zu beachtende Anzeichen zur Vermeidung von Komplikationen der Parkinson-Krankheit
- Rehabilitation zur Vermeidung von Komplikationen der Parkinson-Krankheit
- Nebenwirkungen der Behandlung, andere Komplikationen der Parkinson-Krankheit
Die Komplikationen der Parkinson-Krankheit kennen, um mit ihnen umzugehen.
Die Parkinson-Krankheit ist durch eine allmähliche Veränderung der dopaminergen Neuronen gekennzeichnet. Es handelt sich um eine degenerative Erkrankung des Zentralnervensystems. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der die Kommunikation innerhalb des Nervensystems gewährleistet und das Verhalten beeinflusst. Diese Störung des Nervensystems verursacht Tremor in Ruhe, langsame Bewegung und Muskelsteifheit. Tremor ist das häufigste Zeichen: manchmal ist es eine Seite des Körpers, manchmal die obere Extremität. Seine Entwicklung ist sehr unterschiedlich und hängt von jedem Einzelnen und vielen Faktoren ab.
Komplikationen der Parkinson-Krankheit im fortgeschrittenen Stadium
Man unterscheidet 4 Hauptphasen der Parkinson-Krankheit.
- Die erste Phase wird durch das Auftreten der ersten Symptome bestimmt. Dies ist ein besorgniserregendes Stadium, denn zu wissen, dass man an Parkinson erkrankt ist, ist nicht immer einfach. Die Komplikationen der Parkinson-Krankheit sind noch nicht offensichtlich.
- Die zweite Phase der Erkrankung wird als Phase des therapeutischen Gleichgewichts bezeichnet. Dem Patienten wird eine dopaminerge Behandlung verschrieben. Durch seine Wirksamkeit fühlt sich der Patient besser, aber die Symptome verschwinden nicht. Das Leben des Patienten wird unter beruflichen und familiären Gesichtspunkten neu organisiert. Der Patient muss seine Medikamente zu bestimmten Zeiten und mehrmals am Tag einnehmen.
- Die dritte Phase ist die der motorischen Komplikationen, die zu den Komplikationen der Parkinson-Krankheit gehören. Sie sind auf dopaminerge medikamentöse Behandlungen zurückzuführen. Es gibt abwechselnd EIN- und AUS-Phasen. Der Patient fühlt sich wohl und erlebt unmittelbar danach verschiedene Störungen wie z.B. Dyskinesien mit abnormalen unwillkürlichen Bewegungen.
- Die vierte Phase ist die fortgeschrittene Phase. Sie ist gekennzeichnet durch Schluckprobleme, Stürze oder Gleichgewichtsverlust, allgemein als axiale Zeichen bekannt. Intellektuelle Schwierigkeiten können das Verhalten des Patienten beeinflussen. Dies ist die Zeit, in der verschiedene Maßnahmen angewendet werden, um dem Patienten das Leben zu erleichtern, wie zum Beispiel die Anpassung der Wohnung.
Weitere zu beachtende Anzeichen zur Vermeidung von Komplikationen der Parkinson-Krankheit
Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung gibt es verschiedene Störungen. Eine beeinträchtigte motorische Koordination fördert viele Verhaltensänderungen in den späteren Stadien der Erkrankung. Der Patient ist anfällig für:
- Schlafstörungen: Während der Nacht treten Krämpfe auf. Die Person fühlt sich bewegungsunfähig, hat möglicherweise Alpträume oder wird im Schlaf unruhig.
- Gleichgewichtsprobleme: Manchmal kann die Person bei der Bewegung oder beim Sturz nach vorne oder hinten fallen.
- Eine Veränderung der Handschrift: Seine Handschrift wird kleiner als sonst.
- Auch die Art und Weise, wie er oder sie spricht, kann sich ändern. Das Sprechtempo wird schneller und diskontinuierlicher. Obstipation und Harninkontinenz können häufig vorkommen. All dies sind Komplikationen der Parkinson-Krankheit, die berücksichtigt werden müssen. Angehörige müssen sicherstellen, dass alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zum Wohle des Patienten getroffen werden.
- Verspannungen des Kiefers
- Lähmung
Rehabilitation zur Vermeidung von Komplikationen der Parkinson-Krankheit
Die körperliche Rehabilitation ist eine Ergänzung zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Es hilft, motorische Symptome zu verbessern. In Kombination mit Medikamenten fördert sie das Wohlbefinden des Patienten. In der Tat erlaubt es ihm, seine Autonomie zu bewahren.
Sie besteht insbesondere aus:
- Spezifischen Übungen
- Lernen von Bewegungsstrategien
Der Zweck dieser verschiedenen Übungen besteht darin, die Auswirkungen der Krankheit zu verringern, indem an Flexibilität, Gleichgewicht, Ausdauer und Kraft gearbeitet wird. Die Komplikationen der Parkinson-Krankheit werden reduziert.
Die Sprachtherapie ist für die Korrektur von Sprech- und Schluckbeschwerden unerlässlich. Ansonsten hilft die Physiotherapie, die Dopaminproduktion anzukurbeln. Die Übungen sollen unter anderem dazu beitragen, Neuronen zu schützen und das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen.
Nebenwirkungen der Behandlung, andere Komplikationen der Parkinson-Krankheit
Eine erhöhte dopaminerge Stimulation fördert abnorme unwillkürliche Bewegungen. Verhaltensstörungen sind in vielen Fällen eigentümlich. Es handelt sich um Impulskontrollstörungen (ICDs), die als Komplikationen der Parkinson-Krankheit angesehen werden können. Der Patient ist nicht in der Lage, einem Impuls zu widerstehen. Er ist auch versucht, etwas zu tun, das für ihn und die Menschen um ihn herum gefährlich sein könnte.
Dies sind zum Beispiel
- Hyperaktivität
- Zwanghaftes Essen (Hyperphagie)
- Hypersexualität
- Übermäßige Großzügigkeit
- Zwanghaftes Kaufen
- Eine Abhängigkeit von der Behandlung
- Risikobehaftete Verhaltensweisen
- Do-it-yourself
Nächtliche Hyperaktivität kann ein Zeichen sein, das in Betracht gezogen werden sollte. Ein plötzlicher Drang zum Backen mitten in der Nacht sollte Familie und Freunde alarmieren. Das Gleiche gilt für die Teilnahme an verschiedenen nächtlichen Aktivitäten im Internet.